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Mini-Job-Reform: Übergangsfrist endet

Seit 2013 gilt grundsätzlich eine höhere Arbeitsentgeltgrenze für sog. Mini-Jobs (alt: € 400, neu € 450) sowie eine höhere Entgeltgrenze für sog. Midi-Jobs (alt: € 800, neu € 850).

Aufgrund dieser neuen Bestimmungen hätten Arbeitnehmer mit einem Arbeitsentgelt zwischen € 400,01 und € 450,00 mit einem Schlag ihre bestehende soziale Absicherung verloren. Denn während Midi-Jobber gegen Krankheit, Pflege, Alter oder Arbeitslosigkeit abgesichert sind, gilt das für Mini-Jobber nicht.

Doch der Gesetzgeber hatte begrenzt Mitleid: Milderung schaffte er für eine gewisse Übergangszeit, einstweilen durfte es bei den alten sozialversicherungsrechtlichen Vorzügen bleiben. Doch die Übergangsfrist läuft zum Jahreswechsel aus.

Arbeitgeber sollten rechtzeitig moderate Entgelterhöhungen erwägen, um so betroffene Arbeitnehmer vor dem Verlust ihrer sozialen Absicherung zu bewahren. Zumal bei Wahl der richtigen Entgeltstrategie die echten wirtschaftlichen Kosten für Arbeitgeber deutlich hinter dem Nominalbetrag der Entgelterhöhung zurückbleiben können. Der Steuerberater hilft bei der konkreten Ausgestaltung im Einzelfall weiter.

Vom neuen Jahr gelten übrigens auch die Neuregelungen zum gesetzlichen Mindestlohn. Flankiert werden sie durch umfangreiche Dokumentationslasten, etwa was den Beginn, das Ende sowie die Dauer der täglichen Arbeitszeit von Arbeitnehmer anbetrifft, denen ein Mindestlohn zu gewähren ist.