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Stefan Koch, Pressesprecher des FKA

Zur Gründung des Freiheitlich-konservativen Aufbruchs in der Union

Am 25. März 2017 hat die CDU und CSU Familie Zuwachs bekommen. An diesem Samstag gründeten im baden-württembergischen Schwetzingen gut 70 Vertreter von rund 20 konservativen Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet den Freiheitlich-konservativen Aufbruch in der Union - Die WerteUnion - als ihren Dachverband.

Ziel des Dachverbandes ist es unter anderem konservativen Mitgliedern der Unionsparteien, insbesondere der CDU, wieder eine Heimat innerhalb der Union zu bieten.

Bundesweit gründen sich bereits seit längerer Zeit an der Basis der Union konservative Initiativen aus zunehmender Unzufriedenheit mit der Politik der Parteispitzen in Berlin und München. Die Initiativen eint hierbei die Sorge, dass bisherige Stammwähler, aber auch Mitglieder der Union politisch heimatlos und zu Nichtwählern werden. Deshalb vertreten sie die Position, dass sich die Union wieder stärker darauf besinnen muss, dass sie liberale, soziale und auch konservative Wurzeln hat und dass der konservative Flügel, der seit Jahren stiefmütterlich behandelt wurde, wieder ein gleichberechtigter Teil der Unionsfamilie wird.

Um die Schlagkraft der einzelnen Initiativen zu erhöhen entwickelte sich Anfang 2017 die Idee der Gründung eines gemeinsamen Dachverbandes. Was anfänglich wie ein unrealistischer Traum wirkte, konnte durch unermüdlichen Einsatzes der Gründungsmitglieder innerhalb von nur drei Monaten realisiert werden.

Mit dem Freiheitlich-konservativen Aufbruch in der Union - Die WerteUnion - (FKA) entstand der bundesweite Dachverband der beteiligten Initiativen mit dem Ziel, diese bei Ihrem Vorhaben, der Förderung konservativer Inhalte in der Politik der Union, zu unterstützen. Hierdurch soll mit dazu beigetragen werden, das Abwandern konservativer Wählerinnen und Wähler sowie das Verlassen der Partei durch immer mehr sich heimatlos fühlender Mitglieder zu verhindern.

Vor allem sollen aber wieder politische Positionen für die CDU und CSU von Konrad Adenauer bis Helmut Kohl und Franz Josef Strauß einmal standen, wieder in der Union etabliert werden.

Konkret steht der FKA unter anderem für:

Pacta sunt servanda - Geschlossene Verträge sind einzuhalten

Die europäischen Verträge zur Währungsunion verbieten die gemeinsame Haftung für Schulden. Der Dachverband steht zur Europäischen Union und zur europäischen Solidarität, nicht aber zum offenen Vertragsbruch, wie sie Rettungsfonds darstellen.

Der Artikel 16a des Grundgesetzes und die europäischen Gesetze zum Asylverfahren müssen aus Sicht des FKA eingehalten werden. Als Christen stehen die Mitglieder des Verbandes zur humanitären Verantwortung, Menschen in Not zu helfen. Diese Hilfe muss schwerpunktmäßig vor Ort des Geschehens erfolgen, wo mit einem Euro ein Vielfaches mehr an Hilfe erreicht werden kann, als dies in Deutschland möglich ist.

Erhalt der freiheitlichen, europäisch und christlich geprägten Gesellschaftsordnung

Der FKA steht für den Erhalt der freiheitlichen, europäisch und christlich geprägten Gesellschaftsordnung in Deutschland. Daher muss die Migration nach Deutschland gesteuert erfolgen. Zuwanderung muss sich an den Bedürfnissen und den Integrationsmöglichkeiten Deutschlands orientieren, andernfalls drohen große Gefahren für unsere Gesellschaftsordnung. 

Starker und wehrhafter Staat

Die innere Sicherheit muss in vielen Teilen unseres Landes stark verbessert werden. Polizei und Justiz stehen vor großen Aufgaben. Sie müssen daher materiell und personell deutlich besser ausgestattet werden. Der FKA steht für einen starken und wehrhaften Staat.

Bezahlbare und gesicherte Energieversorgung

Der Dachverband lehnt die überstürzte Energiewende ab. Es ist aus seiner Sicht nicht hinnehmbar, dass, während weltweit die Energiekosten sinken, diese in Deutschland regelmäßig durch Anhebung der EEG Umlage steigen. Der FKA fordert daher ein Ende der nicht durchdachten Energiewende.

Wirtschaftspolitik im Sinne Ludwig Erhards

Der FKA tritt für eine Wirtschaftspolitik im Sinne Ludwig Erhards ein. Dies bedeutet unter anderem nur soviel staatliche Reglementierung wie unbedingt nötig ist und so wenig wie möglich. Unternehmen sind daher von bürokratischen Bürden so weit wie möglich zu befreien.

Der Verband steht für die steuerliche Entlastung von Mittelstand, Arbeitnehmern und Familien mit Kindern und fordert unter anderem die Abschaffung der kalten Progression.

Insgesamt umfassen die detaillierten Forderungen und Vorschläge des FKA für eine konservativere Politik in der Union 30 Punkte, die in einem Manifest zusammengefasst wurden.

Mit der Gründung des Freiheitlich-konservativen Aufbruchs in der Union
- Die WerteUnion - verfügen die Konservativen in der Union nun über eine Organisation, die ihre Interessen schlagkräftig und überzeugend vertritt und sich mit aller Kraft für die Berücksichtigung konservativer Inhalte in der Politik der Union einsetzen wird.

Homepage: www.fkaufbruch.de

8. Mai 2017