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Sylvia Pantel, Bundestagsabgeordnete der CDU

Warum in die Politik?

 

Vorbemerkung:
Wir unterstützen die Kandidatur von Sylvia Pantel zur Bundestagswahl 2017. Warum? Wir haben Frau Pantel als kompetente und charakterlich grundanständige Person kennengelernt, die mit Mut und Rückgrat für ihre Themen kämpft. Und diese Themen und Inhalte in Familienpolitik, Erziehung, Wohnen und Sicherheit, sind Themen und Inhalte, denen auch wir uns verpflichtet fühlen. Politiker im Bundestag zu wissen, auf deren "Wort man sich verlassen kann" ist ein Wert, für den wir gerne aktiv werden.

Sie können den Wahlkampf auch finanziell unterstützen – direkt an das Büro von Frau Pantel, wir stellen auch gerne den Kontakt her.

 

Warum in die Politik?

2013 habe ich erstmals als Abgeordnete für den Wahlkreis Düsseldorf-Süd kandidiert und wurde direkt in den Bundestag gewählt. Nicht selten werde ich seitdem gefragt, was mich dazu bewogen hat, in die Politik zu gehen. Und nicht weniger selten folgt auf diese Frage dann, warum ich gerade in der CDU meine politische Heimat gefunden habe.

Zur Politik bin ich über meine fünf Kinder gekommen, die heute alle erwachsen sind. Erstmals habe ich mich im Kindergarten und dann in den Schulpflegschaften wegen der unzureichenden Rahmenbedingungen in den Schulen engagiert. Dann gründete ich die Elternvertretung der örtlichen Clara-Schumann-Musikschule, da dort massive Kürzungen anstanden und der gesamte Instrumentalunterricht in Gefahr war. Später gründete ich mit Gleichgesinnten eine Bürgerinitiative, die "Lobby für Kinder", und danach eine der ersten Bürgerstiftungen "Mit Herz und Hand für Wersten", um in meinem Stadtteil denen, die es brauchten, zu helfen. Genau hier liegt für mich der Schlüssel für meine Motivation und die Entscheidung, den Weg in die Politik zu gehen:

Ich wollte nicht nur Missstände beklagen, sondern mit nach einem geeigneten Weg suchen, sie zu beheben. Dankbar, fünf gesunde Kinder mit meinem Mann in einem wunderschönen Land groß zu ziehen, wollte ich mich für eine vernünftige Politik in einem starken freiheitlichen Rechtsstaat einsetzen.

Missstände nicht nur beklagen, sondern beheben

Der Wunsch, etwas für die Gemeinschaft zu tun und aktiv zu gestalten, anstatt Dinge einfach nur hinzunehmen und zu beklagen, ist auch heute noch Triebfeder meiner politischen Arbeit. Durch meine Selbstständigkeit im Erwerbsleben, die Familienarbeit und Pflege meiner Großtante habe ich viele Erfahrungen gesammelt. Wenn sich Bürger mit ihren Fragen und Problemen an mich wenden, erinnert mich das nicht selten an die Zeit, zu der ich selbst in einer ähnlichen Situation war. Das Erlebnis, dass praktische, politische Arbeit die Gesellschaft positiv verändern kann, entschädigt mich letztendlich für so manchen Gegenwind, der mir auf dem Weg dorthin aus unterschiedlichen Richtungen entgegenschlägt. 

Christliches Menschenbild als Entscheidungsgrundlage verbindet mich mit der CDU

Seit 1996 bin ich Mitglied der CDU und das aus Überzeugung. Als Katholikin ist das christliche Menschenbild Grundlage meines Handelns. Eigenverantwortung, Selbstbestimmung sowie die Freiheit jedes einzelnen Menschen und das Bewusstsein in einem starken Rechtsstaat zu leben sind meine bestimmenden Leitlinien.

Für die CDU ist das christliche Menschenbild ebenfalls Richtschnur aller Entscheidungen: Grundwerte, Freiheit, Solidarität oder soziale Gerechtigkeit.

Natürlich gibt es auch in unserer Partei unterschiedliche Positionen. Für mich ist es wichtig, dass man sich austauscht und Auseinandersetzungen nicht scheut. Davon lebt unsere Demokratie und das zeichnet die Arbeit in einer Partei aus. 

Verbesserungen erreicht: Mütterrente und Elterngeld

Im Bundestag bin ich Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe sowie im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Als fünffache Mutter ist Familienpolitik für mich eine Herzensangelegenheit. Mit Freude und auch Stolz blicke ich daher auf die Erfolge zurück, zu denen ich in den letzten fast vier Jahren während meiner Zeit als Abgeordnete einen Beitrag leisten konnte. 

Mütterrente: Lange habe ich mich dafür eingesetzt, dass die Erziehungszeiten auch von älteren Müttern stärker in der gesetzlichen Rentenversicherung berücksichtigt werden. Mütter mit Kindern, die vor 1992 geboren sind, hatten nicht die  Rahmenbedingungen, wie sie für junge Familien heute gelten. Bei der Anrechnung von Kindererziehungszeiten waren sie schlechter gestellt. Die komplette Gleichstellung ist noch nicht gelungen, aber es gab eine Verbesserung. Im Mai 2014 wurde das entsprechende Gesetz vom Deutschen Bundestag verabschiedet und Mütter oder Väter erhalten seit dem 1. Juli 2014 für jedes vor 1992 geborene Kind, statt wie bisher nur einen Punkt, zwei Punkte  Kindererziehungszeiten in der Rente angerechnet.

Elterngeld: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern, war und ist mir ein großes Anliegen. Elterngeld, ElterngeldPlus und Elternzeit sind u.a Angebote für Elternpaare und Alleinerziehende. Das bedeutet mehr Flexibilität bei der Lebensplanung mit Kindern. Ein ganz wichtiger Punkt ist mir auch die Anerkennung der häuslichen Arbeit und die Stärkung der Pflege von Familienangehörigen. Familien in Deutschland müssen weiter gestärkt werden.

Ein Thema, an dem ich federführend mitgewirkt habe, war das Prostituiertenschutzgesetz, das am 7. Juli 2016 vom Bundestag beschlossen wurde. 

Herausforderungen: Erziehung, Wohnen, Sicherheit, Integration und Staatsschulden

Vieles haben wir schon erreicht, einiges bleibt noch zu tun. Auf dem Feld der Familienpolitik werde ich mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass die elterliche Erziehungsleistung durch die Förderung von heimischer Betreuung anerkannt wird. Es muss in diesem Bereich mehr Wahlfreiheit geben. 

Auch die Stärkung der Familien durch gezielte Förderung von selbstgenutztem Wohneigentum steht auf meiner Agenda. Wohneigentum ist aus meiner Sicht ein zusätzliches, bewährtes Mittel gegen Altersarmut, neben der vielen anderen Vorteile, die das eigene Zuhause bietet. Ich möchte erreichen, dass mehr Familien, vor allem Eltern mit Kindern, Häuser oder Wohnungen kaufen können. Derzeit scheitert dieser Wunsch oft an fehlendem Eigenkapital und mangelnder Förderung. Ich setze mich daher für Maßnahmen ein, die die Eigentumsquote von derzeit 52% vergrößern.

Auch innenpolitisch steht unser Land weiterhin vor großen Herausforderungen. Wir benötigen Rahmenbedingungen, in denen klar unsere Gesetze Durchsetzung finden. Auch müssen wir unseren Umgang mit den Flüchtlingsströmen aus den Krisenherden dieser Welt überdenken, denn wir werden nicht alle Menschen aufnehmen können. Auch dürfen die deutschen Interessen nicht ganz vernachlässigt werden und wir brauchen eine differenzierte Betrachtung.

Deutschland bietet vielfältige Wege für Menschen aus Drittstaaten, die in unser Land einwandern und sich hier eine neue Existenz aufbauen wollen. Wer qualifiziert ist, etwas leisten will und gebraucht wird, dem steht unser Land offen. Eine Einwanderung in unsere Sozialsysteme kann und darf jedoch nicht toleriert werden. Wir müssen den Zustrom der Wirtschaftsflüchtlinge eindämmen und den ärmeren Ländern vor Ort beim Aufbau ihrer Wirtschaft helfen. Das Asylrecht ist nach unserem bestehenden Gesetz anzuwenden und es muss gewährleistet sein, dass wir wissen, wer in unser Land kommt. Um auch weiterhin den wirklich Hilfsbedürftigen helfen zu können, müssen klare Bedingungen herrschen.

Die Religionsfreiheit findet dort ihre Schranken, wo sie andere Grundrechte verletzt und die Menschen müssen wissen, dass religiöser Fanatismus und Unterdrückung von Frauen und Minderheiten in unserem Land keinen Platz haben.

Um die vielfältigen Herausforderungen in unserem Land bewältigen zu können, brauchen wir eine starke Wirtschaft und einen stabilen Mittelstand. Leider fehlt manchen Leuten das Bewusstsein, dass man nur das ausgeben kann, was man vorher verdient hat und Leistung sich auszahlen muss.

Ich orientiere mich bei meinen Entscheidungen an meiner Erfahrung, gesundem Menschenverstand und meiner Überzeugung. Ich werbe darum, dass die Wähler mir am 24.September Ihr Vertrauen schenken.

26. Juni 2017

Josef Kraus

Sylvia Pantel

Sylvia Pantel ist Bundestagsabgeordnete der CDU