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Die Energiefrage

 
 
 
 
 
 

Prof. Martin Schlumpf

Die Energiefrage - #43
Traurige Bilanz der Klimapolitik

In der Berichterstattung über die 23. UNO-Klimakonferenz wird viel über Prozesse der Konsensfindung und Verhandlungstaktiken geschrieben. Was aber fehlt ist ein Faktencheck: Wie erfolgreich sind die Bemühungen der UNO seit der ersten Konferenz in Rio 1992? Leider nicht sehr.

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Prof. Dr. Sigismund Kobe

Die Energiefrage - #42
Ein sonniger Sonntag in der
Netzleitstelle – eine Glosse

Die Lage in der Netzleitstelle ist angespannt. Es naht wieder einmal ein Sonntag im Sommer. Die Wetterfrösche haben es prophezeit, sonnig soll es werden und ein bisschen Wind soll wehen. Aber man ist ja gut vorbereitet. An die Steinkohlekraftwerke erging schon gestern Abend die Order: Runterfahren möglichst auf Nullniveau! Die Meldung trifft ein: Befehl ausgeführt, ab jetzt sind nur noch 8 Prozent der Steinkohlekapazitäten am Netz.

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Dr. BjÖrn Peters

Die Energiefrage - #41
Windige Zeiten für die Windkraftbranche

Mit dem Übergang von festen Einspeisevergütungen auf Marktpreise kommen neue Herausforderungen auf die Windkraftbranche zu. Wir rechnen vor, wie sich die Wirtschaftlichkeit von Windinvestments unter Marktbedingungen in Deutschland im Mittel darstellt und welche Folgerungen sich für das Marktgeschehen insgesamt abzeichnen.

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Dr. BjÖrn Peters

Die Energiefrage - #40
Weiterentwicklung des EEG

Die Gründungswehen der neuen Bundesregierung sind Thema in allen Medien. Noch ist unklar, ob die Gemeinsamkeiten zwischen den jamaikanischen Verhandlungspartnern ausreichen für eine Koalition. Da die FDP das EEG gleich abschaffen möchte, die grüneren Politiker auch aus der Union dies wohl aber nicht zulassen werden, denken wir heute als denkbare Kompromisslinie über eine Fortentwicklung des EEG nach hin zu einer immer stärkeren Markteinbindung der Nutzung von Umgebungsenergie.

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Dr. BjÖrn Peters

Die Energiefrage - #39
Die Spinatfrage in der Klimapolitik

Zum Ende des 19. Jahrhunderts erregte ein Deutsch-Schweizer Forscher Aufmerksamkeit mit der Aussage, dass Spinat sehr viel Eisen enthielte. Fast hundert Jahre dauerte es, bis die Widerlegung dieses sehr populären Irrtums Allgemeingut wurde. Eine neue Studie lässt nun hoffen, dass wir die Klimawirkung von CO2 ähnlich überschätzen und dass das Kohlenstoffbudget der Menschheit um einen Faktor zwei bis vier größer ist als bislang angenommen.

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Dr. Klaus TÄgder

Die Energiefrage - #38
Verzicht auf nukleare Forschungsförderung
zum "Wohle des Volkes"?

Die Forschungsförderung ist die ursächliche Voraussetzung eines jeden Industriestaates, Innovationen erfolgreich für sich im globalen Wettbewerb umzusetzen und zu nutzen, die unseren Lebensstandard nicht nur ermöglicht, sondern auch weiterhin garantiert. Ihn zu erhalten sieht sich die Bundesregierung nach eigenem Bekunden verpflichtet. Wo stehen wir aber bei der Kernforschung?

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Dr. BjÖrn Peters

Die Energiefrage - #37
Elefanten im Raum von Energiedebatten

Im Englischen gibt es den schönen Begriff des "Elefanten im Raum". Damit meint man ein Thema, das bei einer Diskussion jeder kennen könnte, das aber niemand anzusprechen wagt – aus welchen Gründen auch immer. Solche "Elefanten im Raum" gibt es gerade bei energiewirtschaftlichen Debatten zuhauf.

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Dr. BjÖrn Peters

Die Energiefrage - #36
Jamaika in der Energiepolitik:
Denkbare Kompromisslinien

Die Ergebnisse der Bundestagswahl lassen nur zwei Koalitionen zu. Zunächst werden die Unionsparteien mit FDP und ‚Grünen' nach Möglichkeiten sondieren, eine Jamaika-Koalition zu bilden. Wir skizzieren mögliche energiepolitische Konsenslinien.

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Dr. BjÖrn Peters

Die Energiefrage - #35
Ein Jahr Kolumne "Die Energiefrage"

Seit einem knappen Jahr erscheint die energiepolitische Kolumne, einmal die Woche stellen wir die Energiefrage. Wir blicken zurück und diskutieren das Erreichte.

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Dr. BjÖrn Peters

Die Energiefrage - #34
Die ersten hundert Tage (3|3):
Neue Methoden der Gesetzgebung

In den vergangenen Jahrzehnten wurden so viele energiepolitische Weichenstellungen ohne ausreichende Berücksichtigung von naturwissenschaftlichen, technischen und volkswirtschaftlichen Zusammenhängen getroffen, dass die Energiepolitik tief in einer Sackgasse steckt. Wie kann man dem künftig abhelfen? Wir schlagen vor, die gesetzgeberischen Prozesse zu optimieren.

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Dr. BjÖrn Peters

Die Energiefrage - #33
Die ersten hundert Tage (2|3):
Energiepolitische Maßnahmen

Wir führen unsere kurze Reihe mit einem Hunderttage-Programm nach einem Neustart der Energiepolitik fort.  Während wir letzte Woche die offenen Forschungsfragen skizziert haben, die dringend einer Beantwortung bedürfen, sprechen wir heute von den Gesetzesvorhaben, die die neue Regierung in ihren ersten Tagen auf den Weg bringen sollte.  In der nächsten Woche wollen wir uns dann der Frage widmen, wie Energiepolitik generell gestaltet werden sollte.  Es wird dann also mehr um das Wie als um das Was gehen, und Letzteres steht heute im Vordergrund.

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Dr. BjÖrn Peters

Die Energiefrage - #32
Die ersten hundert Tage (1|3):
Offene Forschungsfragen der Energiepolitik

Die Briten haben schon eigenartige Zeitgenossen. Da gibt es Leute, die sich jahrelang engagiert dafür einsetzen, dass Großbritannien die EU verlässt, und wenn ihnen die Bürgen den Gefallen tun, entsprechend abzustimmen, dann haben sie nicht den Hauch einer Ahnung, was als nächstes zu tun ist. In der deutschen Energiepolitik wollen wir stattdessen vorbereitet sein. Sollten sich nach der Bundestagswahl dank eines glücklichen Wählervotums Mehrheitsverhältnisse für den notwendigen Neustart der Energiepolitik ergeben, dann wollen wir vorbereitet sein. Wir starten eine kleine Reihe von Artikeln bis zur Bundestagswahl mit der Analyse von offenen energietechnischen Forschungsfragen, die dringend angegangen werden müssen.

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Dr. BjÖrn Peters

Die Energiefrage - #31
Chancen für einen Neustart in der Energiepolitik

Deutschland steckt mit seiner ‚Energiewende' in der Sackgasse. Keines der mit ihr verknüpften Ziele wird auch nur ansatzweise erreicht. Die CO2-Emissionen Deutschlands steigen statt zu sinken, ebenso die Energiekosten. Arbeitsplätze in energieintensiven Branchen wandern ab, eine soziale Schieflage entsteht und gleich noch ein Demokratiedefizit dazu. Die anstehende Bundestagswahl ist aber eine gute Gelegenheit, in der Energiepolitik neu durchzustarten. Wir untersuchen, unter welchen Mehrheitsverhältnissen dies möglich wird.

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Dr. Hermann Hinsch

Die Energiefrage - #30
Radioaktiver Abfall aus Kernkraftwerken

Könnte ein alter Römer wieder zum Leben erweckt und in unsere Zeit und nach Deutschland versetzt werden, würde er staunen: Er kann mit Leuten in Rom von hier aus direkt sprechen, die Rückreise in seine Hauptstadt würde wenige Stunden dauern, Licht und Wärme schaltet man einfach ein, und vor allem: Es gibt hier nie einen Mangel an Lebensmitteln. Aber gänzlich verblüffen würde den alten Römer, dass, von wenigen Ausnahmen abgesehen, unsere Politiker nichts damit zu tun haben.

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Prof. Dr. Eduard Heindl

Die Energiefrage - #29
Gravity Storage -
ein neuartiger Pumpspeicher
für große Strommengen

Der weltweit rasante Zubau erneuerbarer Energien, insbesondere der Wind- und Solarkraft, ist ungebrochen: 2016 wurden mehr als 77 GW Fotovoltaik installiert. Das entspricht fast dem Doppelten der bereits bis heute installierten Kapazität in Deutschland. In sonnenreichen Ländern wir z.B. den Vereinigten Arabischen Emiraten, den USA, aber auch Australien wird Strom aus Fotovoltaik für unter 4 ct/kWh angeboten, was während der Tagesstunden zur vollständigen Wettbewerbsfähigkeit mit fossiler Stromproduktion führt.

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Dr. Matthias Büger

Die Energiefrage - #28
Windkraftprojekte aus Sicht eines Aufsichtsratsmitglieds eines kommunalen Energieversorgers

Bestand die Aufgabe klassischer Stadtwerke jahrzehntelang im Wesentlichen darin, die von Großunternehmen bereitgestellte Energie an die Endverbraucher zu verteilen, so hat sich durch den Umbau der Energieerzeugung in Deutschland im Rahmen der sogenannten Energiewende ein neues Aufgabenfeld ergeben: die Eigenproduktion elektrischer Energie.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #27
Welche Erkenntnisse der Klimaforschung sind gesichert?

Was die Wissenschaft über das Klima und dessen Veränderungen weiß, fließt unmittelbar in die Klimapolitik ein. Umso wichtiger ist es nachzuvollziehen, welcher Methoden sich die Klimawissenschaften bedienen, wo die Grenzen der gewählten Erkenntnismethoden sind und was als gesicherte Erkenntnis gelten darf.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #26
Studie "Energiewende 2030" von Agora

Vor ein paar Tagen veröffentlichte die Denkfabrik ‚Agora Energiewende' eine Studie zur Zukunft der Energiewende. Die Studie wurde in der Presse vielfach zitiert. Für uns ist dies Anlass, um die Studie vorzustellen und auf ihre Umsetzbarkeit hin zu überprüfen.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #25
Kerntechnische und andere Irrtümer

Zur letzten Kolumne über die über mögliche Energiequellen der Zukunft erreichten uns etliche, teilweise sehr umfangreiche und kenntnisreiche Leserbriefe. Einige der Aspekte wollen wir sehr gerne herausgreifen und zur Diskussion stellen...

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #24
Drei Energiequellen – mehr gibt es nicht

Derzeitige Energiepolitiken zielen darauf ab, bestimmte Energieträger zu fördern und die Nutzung anderer zu beenden. Doch zu wenig wird dabei berücksichtigt, welche Energieträger sich für eine langfristige Energieversorgung eignen.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #23
Gekündigtes Klimaabkommen

Am vergangenen Donnerstag verkündete Donald Trump, dass sich die USA aus dem Pariser Klimaabkommen zurückziehen werden. Nachdem sich Politiker und Journalisten einhellig darin überschlagen haben, den Schritt zu verurteilen, muss hier eine Stimme der Vernunft erhoben werden. Weder ist das Pariser Klimaabkommen ein Fortschritt für Mensch und Planet, noch ist es der beste Weg, um eine Defossilisierung des Energieverbrauchs zu bewirken.  ...

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #22
SPD-Programmentwurf zur Energiepolitik

Letzte Woche hat die Programmkommission der SPD einen Entwurf für das Bundestags-Wahlprogramm der Partei vorgelegt. Für uns Anlass genug, um uns den Entwurf detailliert anzusehen.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #21
Qualität der Energie-Gesetzgebung

Gleich im ersten Paragraphen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) steht ein Satz, der selbst Schülern in der Unterstufe als problematisch auffallen sollte. Wir beschäftigen uns heute daher mit der Frage, wie die Qualität der Energie-Gesetzgebung nach der Bundestagswahl verbessert werden könnte.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #20
Unerledigte Aufgaben der Energiepolitik: Flexibilitätsmärkte im Stromnetz

Da Strom nicht direkt speicherbar ist, muss dem Stromnetz in jeder Sekunde genau so viel elektrische Energie zugeführt werden wie die Verbraucher abnehmen. Dies gilt nicht nur für das Stromnetz insgesamt, sondern auch an jedem Netzknoten: in den Verteilnetzen bis hin zu jedem Straßenzug. Während der Lastausgleich im großflächigen Übertragungsnetz gut organisiert ist, fehlen Marktmechanismen auf Ebene der Verteilnetzbetreiber. ...

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #19
Unerledigte Aufgaben der Energiepolitik – Endlagersuche

Eine sehr wichtige Frage der deutschen Energiepolitik wurde nach zwei verlorenen Jahrzehnten endlich mit einer ersten Antwort versehen: Für die Suche nach einem atomaren Endlager wurde im März vom Bundestag ein entsprechendes Gesetz beschlossen. Warum dies so lange gedauert hat und warum ein Erfolg nicht garantiert ist, untersuchen wir in unserer heutigen Kolumne.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #18
Unerledigte Aufgaben der Energiepolitk – Speicher-Dimensionierung

Auf unserem derzeitigen Pfad des Ausbaus der sog. ‚erneuerbaren' Energien machen wir uns ja in der Stromerzeugung mehr und mehr vom Wetter abhängig.  Da der Wind nicht immer weht und die Sonne auch tagsüber oft von Wolken verdeckt wird, muss es Ausgleichsmechanismen geben, damit immer genügend Strom im Netz ist.  Dies soll vor allem über Stromspeicher bewerkstelligt werden, allgemeiner spricht man in der Energiewirtschaft von "Flexibilitätsmechanismen", um alle Maßnahmen einzuschließen, mit denen das Angebot an die Nachfrage und die Nachfrage ans Angebot angepasst werden kann. 

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #17
Staatliche Ausgaben zur Förderung der Kerntechnik – und wie man Mythen macht

In der letzten Kolumne haben wir an dieser Stelle über neue und alte Mythen in der Energiepolitik berichtet. Offensichtlich ist der Autor selbst einem Mythos aufgesessen: dem von der "exorbitant hohen" Subventionierung der Kernenergie. Ein paar freundliche Hinweise von kompetenten Lesern, die ihr Berufsleben in der Kernenergie verbracht haben, zwingen zu einer Korrektur des Gesagten.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #16
Mythen in der Energiepolitik

Ein Mythos ist bekanntlich eine Sage, die immer wieder nacherzählt wird, ohne überprüft zu werden, und dabei eine eigene Wahrheit und ein Eigenleben gewinnt. Auch in der Energiepolitik gab und gibt es solche Mythen: Glaubenssätze, die auf Basis von nicht hinterfragten Annahmen von Forschern nach strengsten wissenschaftlichen Kriterien ausgearbeitet, dann von Politikermund zu Journalistenohr vor und zurück getragen und von einer andächtig lauschenden Öffentlichkeit willig aufgesogen werden.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #15
Wann ist Radioaktivität ein Grund zur Sorge?

Wenn man in den 1970er-Jahren aufgewachsen ist, kennt man Radioaktivität nur in Verbindung mit der Angst vor ihr. Wir wuchsen auf in einem Bedrohungsszenario, wo gesagt wurde, dass jedwede Radioaktivität schädlich sei. Doch neuere Studien können nachweisen, dass geringe Dosisleistungen an Radioaktivität vor Krebs schützen, also das genaue Gegenteil.

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Dr. med. Thomas Carl Stiller

Die Energiefrage - #14
Infraschall – der Bumerang der Energiewende

"Ich fühle, was Du nicht hören kannst."  So beschreiben Anwohner gerade von Windkraftanlagen oft ihre Beschwerden, ausgelöst durch niederfrequente Geräusche (Infraschall).  Aber was ist die Ursache von Infraschall, welche Auswirkungen hat er auf Menschen, welche Normen regeln die erlaubten Schallemissionen und was ist der Stand der Wissenschaft auf diese Fragen?  Ein "Die Energiefrage"-Gastbeitrag von Dr. med Thomas Carl Stiller. ....

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #13
Warum stoppt China den Ausbau von Windkraft?

Eine Meldung Ende Februar auf china.org.cn ließ die Fachwelt aufhorchen: China hat den weiteren Ausbau der Windkraft in sechs wichtigen Provinzen vorerst gestoppt. Die Förderung erneuerbarer Energien hat auch in China einen sehr hohen Stellenwert, daher lohnt ein näherer Blick auf die Umstände dieser Entscheidung.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #12
Buchbesprechung "Energiewende zu Ende gedacht" von Ulf Bossel

Der auf Energiephysik spezialisierte Diplom-Ingenieur Dr. Ulf Bossel befasst sich seit dem Beginn der 1970er Jahre mit einer Energieversorgung ohne nukleare und fossile Energieträger. Mit seinem Bruder Hartmut Bossel, der an der Abfassung des Energieteils in "Die Grenzen des Wachstums" des Club of Rome beteiligt war, quantifizierte er 1975 in einem gemeinsamen Zeitungsartikel ("Auf die Nutzung kommt es an", DIE ZEIT, Nr. 43, 17. Oktober 1975) die Notwendigkeit einer besseren Energienutzung. Er gehört zu den Aktivisten, die 1976 den Begriff der "Energiewende" geprägt haben.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #11
Energiepolitik nach der Bundestagswahl – eine Momentaufnahme

Wir haben an dieser Stelle schon häufiger gefordert, dass die politischen Parteien vor der Bundestagswahl klar sagen, welche Energiepolitik sie verfolgen werden. Die Herausforderungen sind schließlich beträchtlich. Nach fast zwanzig grünen Jahren in der Energiepolitik wurden zwar viele Wind- #und Solarkraftwerke gebaut, Wirtschaft und Verbraucher ächzen aber unter hohen Energiekosten, und die Kohlendioxid-Emissionen gingen um kein Gramm zurück, weil der Gesamtausstoß an sogenannten "Treibhausgasen" in der EU abschließend durch die Verträge zum Emissionshandel geregelt ist.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #10
Stromausfall nach Dunkelflaute?

Vor einigen Wochen geschah etwas im Stromsektor, das vielerorts in den Zeitungen aufgegriffen wurde: Während einer zehntägigen "Dunkelflaute" lieferten Solar- #und Windkraftwerke so gut wie keinen Strom, während die Verbraucher ein Maximum an elektrischer Energie anforderten. Traditionelle Kern-, Kohle- #und Gaskraftwerke übernahmen die Stromproduktion, ein Blackout blieb aber aus.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #9
Wie misst man die Reichweite von Rohstoffen?

Letzte Woche haben wir uns mit den Reichweiten von Öl und Lithium beschäftigt. Anlass war ja zu verstehen, wie es zu den Vorhersagen in den Reports "Grenzen des Wachstums" des Club of Rome und "Global 2000" kam. Zu Erinnerung: Die Autoren rechneten vor, dass alle wesentlichen Rohstoffe um die Jahrtausendwende aufgebraucht seien, was aber offenkundig nicht eingetreten ist.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #8
Wie lange reicht das Öl?

Anfang der 1970er Jahre begann ein Buch viele politischen Debatten zu prägen: Die Studie "Global 2000" rechnete vor, wie lange die wichtigsten Rohstoffe reichen sollten. Laut der Autoren der Studien müssten praktisch alle Rohstoffe bis heute zur Neige gegangen sein, die Menschheit wäre in Kriege um die letzten Rohstoffe verwickelt, unser Lebensstandard wäre drastisch gesunken und die Biosphäre kollabiert. Nichts davon ist eingetreten, daher stellt sich die Frage, warum die Vorhersagen der Autoren so dramatisch danebenlagen.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #7
Solar- und Windenergie: Wer bezahlt?

Im Bundeswirtschaftsministerium ist man beunruhigt. Die Kosten für die Energiewende steigen so schnell an, dass neue Ideen gesucht werden, wie die EEG-Kosten so verteilt werden können, dass das EEG nicht zu viel an gesellschaftlicher Akzeptanz verliert. Dies ist ein nahezu unlösbares Unterfangen. Daher sollen externe Berater der Regierung bei der Suche nach Antworten helfen, die es eigentlich nicht gibt.

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ERIC HEYMANN, SENIOR ECONOMIST DEUTSCHE BANK

Die Energiefrage - #6
Kapitalstock in energie-intensiven Branchen schrumpft aufgrund der Energiewende

Die Energiewende in Deutschland hat in den letzten Jahren zu steigenden Strompreisen geführt. Dies gilt für private Haushalte und gewerbliche Kunden. In Deutschland übertrafen im 1. Halbjahr 2016 die Strompreise für industrielle Kunden mit einem Stromverbrauch von 500 bis 2.000 MWh pro Jahr – inklusive aller Steuern und Gebühren – den EU-Durchschnitt um knapp 36%. Lässt man dagegen Steuern und Gebühren außen vor, lagen die deutschen Strompreise für die gleiche Kundengruppe Anfang 2016 sogar um 6% unter dem durchschnittlichen EU-Niveau.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #5
Speicher für die Elektromobilität
– schon marktreif?

Gerade einmal 25.502 reine Elektroautos fuhren laut Kraftfahrt-Bundesamt zum Jahreswechsel auf deutschen Straßen, hinzu kamen 130.365 Pkw mit Hybridantrieb. Angesichts von über 45 Millionen Pkw auf deutschen Straßen und großzügiger steuerlicher Förderung ist das noch nicht einmal eine Nichtigkeit. Gleichzeitig kommen aus der Politik Forderungen, schon in weniger als 15 Jahren keine Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotoren mehr zuzulassen. Was sind eigentlich die Voraussetzungen dafür, dass Elektrofahrzeuge gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren so viel vorteilhafter wären, dass sie sich auch ohne Subventionen am Markt durchsetzten?

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #4
Niedriger Strompreis – Fluch oder Segen?

Noch im Jahr 2011 lag der durchschnittliche Börsenpreis für Strom in Deutschland noch bei etwa 50 Euro je Megawattstunde, seither ist er kontinuierlich auf Werte um 30 EUR/MWh gefallen. Das scheint für Verbraucher zunächst eine gute Nachricht zu sein, aber so einfach ist es nicht. Gehen wir dem Preisverfall an den Strombörsen auf den Grund, und versuchen wir, die Folgen zu verstehen.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #3
Wasserstoff, Energieträger der Zukunft. Oder?

Fossile Rohstoffe sind endlich, andererseits sind viele Anwendungen von Energie heute undenkbar ohne Benzin & Co. Gerade in der Mobilität sind die Auto-Käufer noch bei weitem nicht so von alternativen elektrischen Antrieben überzeugt, wie das die Bundesregierung gerne hätte. Das Ziel, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu haben, wird deutlich verfehlt werden. Ein weiterer "alternativer" Antrieb ist, Wasserstoff als Brennstoff zu verwenden, entweder über Verbrennungsmotoren oder über Brennstoffzellen. Die Energiebilanz solcher Konzepte ist allerdings verheerend

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #2
Norwegens Speicherseen – Batterien für Europa?

Norwegens Energiespeicher werden in vielen deutschen Energiediskussionen als mögliche Stromspeicher für Deutschland erwähnt, um bei uns schwankende Stromeinspeisung aus Sonne und Wind abzupuffern. "Norwegen als Batterie Europas" titelte ‚Die ZEIT' sogar im Jahr 2011. Das ist, freundlich gesagt, praxisfern.

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DR. BJÖRN PETERS, RESSORTLEITER ENERGIEPOLITIK BEIM DAV

Die Energiefrage - #1
Wieviel Zeit haben wir für die Dekarbonisierung?

Die energieintensive Industrie ist beunruhigt. Auf der Jahrestagung ihres Verbandes letzte Woche war die wichtigste Frage, wie sich die Dekarbonisierungsziele der Politiker auf die Unternehmen dieser Branche auswirken werden. Gleichzeitig waren die Branchenvertreter sehr motiviert, die Dekarbonisierungsziele zu unterstützen, aber unter dem Vorbehalt, dass ihre wirtschaftliche Existenz nicht gefährdet wird. "Carbon Leakage" ist die Sorge: dass wegen der hohen Stromkosten hierzulande viele energieintensive Produktionsprozesse ins Ausland verlagert werden. Unsere CO2-Bilanz ist dann optisch geschönt, die CO2-Emissionen entstehen ja dann im Ausland – genauso wie die Gewinne. Höchste Zeit also, einmal zu überlegen, warum wir die CO2-Emissionen verringern sollten und wieviel Zeit wir dafür einplanen sollten.

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