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MARKENFRAGE

 
 
 
 
 
Willkommen bei der MARKENFRAGE
Die neue Markenkolumne des DAV

Die neue DAV-Monatskolumne DIE MARKENFRAGE besetzt Themen, entwickelt Positionen, bildet Meinungen zum modernen mittelständischen Markengedanken. Mit grundsätzlichen Erwägungen. Mit vielfältigen Meinungen. Mit praktischen Wegweisungen.

Marke steht für Langlebigkeit und Substanzgewinn, Orientierung und Vertrauen. Die kontinuierliche Bespielung bewährter Muster formt und prägt den markenführenden Mittelständler so sehr wie seine Kundschaft. Aus langlebigen, fruchtbaren, ja ertragreichen Beziehungen wächst eine unverwechselbare DNA.

Marke ist viel mehr als nur ein Logo oder eine Imagekampagne. Was eine Marke ausmacht, ist ihr Bild in den Köpfen der Menschen. Das ist ein höchst dynamischer Prozess. Starke Marken sind keine Leuchttürme, die ein einsames, unwirtliches Dasein fristen. Sie sind vielmehr wie Lagerfeuer, um die sich Menschen gesellen und dabei ihre Geschichten und Erfahrungen austauschen. Marken sind Attraktionspunkt und Bestandteil einer Gemeinschaft, sie stiften Nutzen und Beziehungen. Das monokausale Markenmanagement früherer Tage – hier die Deutungshoheit des Unternehmens als Sender, dort die gläubige Zielgruppe als Empfänger – hat ausgedient. An seine Stelle tritt die soziokulturelle Verhandlung, bei der sich Unternehmen, Marke, Konsumenten und Öffentlichkeit auf Augenhöhe begegnen.

Marken sind somit ein fester Bestandteil unserer Wirtschaftskultur. Im einzelnen Unternehmen sind sie "Chefsache" und gehören durch den Chef persönlich gepflegt und vorangetrieben; mit Weitblick und Scharfsinn, sowie mit viel Optimismus und nicht zuletzt mit ein wenig Humor. Jeden Tag. Zumindest alle drei Wochen:

Unsere neue Monatskolumne DIE MARKENFRAGE setzt sich im Drei-Wochen-Rhythmus zum Ziel, die Grundfrage nach dem WESEN UND SINN DER MARKE immer wieder neu und radikal zu stellen – und zwar aus dem Fühlen und Denken eines typischen DAV-Mitglieds, Mittelständlers, Familienunternehmens heraus.

Nun ist Marke ein schier unerschöpfliches Feld.

Ihre Wirkungskraft wird von nachhaltigen Prinzipien ebenso bestimmt wie von mittelfristigen Strategien und kurzfristigen Maßnahmen. Klar formulierte Kernwerte stärken die Marke ebenso wie deren konsequente Umsetzung im täglichen Handeln und in der Kommunikation, bis hin zur Freiheit, auf Trends gewinnbringend reagieren zu können.

Unsere neue Monatskolumne berücksichtigt diese natürliche Ordnung, indem wir unsere turnusmäßigen Artikel in drei Marken-Kraftfelder einordnen:  

Kraftfeld 1:
Markenethik –  Der redliche Erfolg beruht auf einer wertvollen Haltung

Wir behandeln das grundlegende Koordinatensystem einer Marke. Wofür steht die Marke? Welche Verantwortung übernimmt sie im Gestern, Heute und Morgen? Was ist ihre Rolle bezüglich Kundschaft, Mitarbeiter, Geschäftspartner, Gesellschaft und nicht zuletzt Eigentümer?

Kraftfeld 2:
Markentechnik – Die natürliche Markenbildung gezielt unterstützen

Die markentechnische Herangehensweise ist das Rüstzeug für den Geschäftserfolg. Nach welchen Prinzipien gestaltet sich die Bildung von Präferenzen? Wie kommen Idee, Unternehmertum, Technik und Emotion in der Marke zusammen? Wann empfiehlt sich eine zweite Marke? Was hat der Preis mit der Wahrnehmung der Qualität der Ware zu tun?

Kraftfeld 3:
Markenbildung – Maßnahmen

Wir liefern konkrete Handlungsimpulse für eine moderne "Markenbildung" in der alltäglichen Praxis. Wie schafft man eine kluge, dem Kommunikationsanlass angemessene Informations-Reduktion und Botschafts-Verdichtung? Mit welchen Maßnahmen ermöglicht man ein sinnliches Erleben einer sinnhaften Marke?

Neben dem laufenden Bemühen um Nachhaltigkeit, Stabilität und thematische Ordnung öffnen wir uns immer wieder auch den lustvoll progressiven Seiten des Markenwesens.

Sind doch selbst Trends dem klassischen Mittelstand keineswegs wesensfremd. Es gilt, gezielt diejenigen Strömungen voran zu treiben, welche eine künftige Traditionsbildung ermöglichen.

Die ererbte Scholle weitet sich zum aufregenden Neuland.

12. Juni 2017

Philipp Steiff

*1962, hat 25 Jahre Erfahrung in der Markentheorie und Markenkommunikation. Hinzu kommen die eigenen Erfahrungen aus einem schwäbischen Familienunternehmen der Spielwarenbranche.
www.fruehlingimherbst.de

 

Erich Posselt

*1972, Markencoach, Autor und Dozent, schöpft aus bald 20 Jahren Markenerfahrung, für Verbände, Mittelständler, Publikums- und Familien- unternehmen, im Spannungsfeld von Tradition und Aktualität. www.brandcoach.com